Das Schwert des Geistes, welches das Wort Gottes ist. Eph. 6,17

Die Reise des Apostel Paulus nach Rom- Karte und Powerpoint

Reise nach Rom Titel

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In der Reihe der Landkarten zum Apostel Paulus sind bereits die drei Missionsreisen veröffentlicht. Um diese Reihe zu vervollständigen, findest du hier (wie auch bei allen anderen Karten) eine Präsentation mit animierten Reisewegen von Paulus Reise nach Rom. 

Möchtest du die Karte in hoher Auflösung drucken? Dann empfehle ich dir, direkt aus der folgenden PDF zu drucken. Die Grafiken und Schriften sind dort als Vektoren gespeichert und ermöglichen so eine nahezu unendliche Skalierung.  

Genauso wie die PDF ist auch die Powerpoint aufgebaut. Im Präsentationsmodus erscheinen die Pfeile nacheinander animiert und eröffnen so nach und nach den Reiseweg. 

Auf Gladium Spiritus findest du viel Material zum Bibelstudium. Verschiedene LandkartenInfografikenStudienhilfen und Zeitstrahle habe ich extra für den Dienst in Gemeinden, Kinder- Jungschar- und Jugendgruppen erstellt. 

Falls du dich noch weiter mit dem Apostel Paulus beschäftigen möchtest, habe ich dir hier einige Beiträge über ihn verlinkt:

 

2 Antworten

  1. Auf diese Reise spielt Alexandre Dumas in seinem Roman „Akte“ an und lässt Paulus kurz vor Rom die Sklavin Neros bekehren:

    „Akte schaute verwundert auf Paulus. Wer war dieser Greis, der so sanft und fest zu befehlen verstand, vor dem man sich beugte wie vor einem König, und den man liebte wie einen Vater? So kurze Zeit sie an dem Hofe Neros geweilt, hatte sie dort den knechtischen Gehorsam in allen Formen kennen gelernt, jene niedrige, ängstliche Dienstbeflissenheit, die von der Furcht erzeugt wird, nicht die freudige Bereitwilligkeit, die aus der Ehrfurcht stammt. Gab es denn zwei Kaiser in der Welt, und war der, welcher sich verbarg, ohne Schätze, ohne Sklaven, ohne Heer, mächtiger als der andere mit seinen irdischen Reichtümern, seinen hundertzwanzig Millionen Untertanen und zweimalhunderttausend Soldaten? Diese Gedanken folgten sich mit solcher Schnelligkeit in Aktes Geist und hatten sich darin mit solcher Überzeugung festgesetzt, daß sie sich zu Paulus wandte und die Hände zu ihm erhob, mit derselben Ehrfurchtsbezeigung wie sie es alle hatte tun sehen, die dem Greise nahten.

    O Herr, sagte sie, wer bist du denn, daß jedermann dir gehorcht, ohne dich zu fürchten?

    Ich habe es dir schon gesagt, meine Tochter, ich heiße Paulus und bin ein Apostel.

    Ja, aber was ist das, ein Apostel? Ist es ein Redner wie Demosthenes, oder ein Philosoph wie Seneka? Bei uns wird die Beredsamkeit mit goldenen Ketten dargestellt, die aus ihrem Munde hervorgehen. Fesselst du die Zuhörer durch dein Wort?

    Ich predige das Wort, welches erlöst, und nicht das, welches gefangen nimmt, antwortete Paulus lächelnd. Weit entfernt, den Menschen zu sagen, daß sie Sklaven seien, bin ich gekommen, ihnen zu verkündigen, daß sie frei sind.

    Das verstehe ich nicht, und doch sprichst du meine Muttersprache, als ob du ein Grieche wärest.

    Ich habe sechs Monate in Athen zugebracht und ein und ein halbes Jahr in Korinth.

    In Korinth, murmelte das Mädchen, indem sie ihr Gesicht mit den Händen bedeckte, und ist das schon lange her?

    Es sind jetzt fünf Jahre.

    Und was tatest du in Korinth?

    Die Woche über verfertigte ich Zelte für Soldaten, Matrosen und Reisende, denn ich wollte dem edelmütigen Wirt, der mich aufgenommen hatte, nicht zur Last fallen. An den Sabbattagen predigte ich in den Synagogen, empfahl den Frauen Bescheidenheit und den Männern Duldsamkeit und allen die evangelischen Tugenden.

    Ja, ja, ich erinnere mich jetzt, daß ich von dir sprechen hörte, antwortete Akte; wohntest du nicht neben der jüdischen Synagoge bei einem edlen Greis namens Titus Justus?

    Kanntest du ihn, rief Paulus mit lebhafter Freude.

    Er war der Freund meines Vaters, antwortete Akte.

    Ja, ja, ich besinne mich jetzt: Die Juden verleumdeten dich und führten dich zu Gallion, Senekas Bruder, den Prokonsul von Achaja. Mein Vater führte mich an die Türe, als du vorübergingst, und sagte zu mir: Siehe, meine Tochter, das ist ein Gerechter!

    Und wer ist dein Vater? Wie heißest du?

    Mein Vater heißt Amykles, und ich heiße Akte!

    Ja, ja, ich erinnere mich auch, der Name ist mir nicht unbekannt. Aber warum hast du deinen Vater, deine Heimat verlassen? Wie kommt es, daß ich dich einsam und dem Tode nahe dort am Ufer fand? Sage mir alles, mein Kind. Wenn du keine Heimat mehr hast, so will ich dir eine bieten; wenn du keinen Vater mehr hast, will ich ihn dir ersetzen.

    Oh! nie, nie kann ich es wagen, dir meine Geschichte zu erzählen.

    Ist sie denn so schrecklich?

    Oh! ich würde, ehe ich sie halb vollendet hätte, vor Scham sterben.

    Wohlan! dann ist es an mir, mich zu demütigen, damit du dich erheben könnest; ich will dir sagen, wer ich bin, damit du mir sagen kannst, wer du bist. Ich will dir alle meine Verbrechen bekennen, damit du mir deine Fehler bekennst.

    Deine Verbrechen!

    Ja, meine Verbrechen, ich habe sie gesühnt, dem Himmel sei Dank, und der Herr hat mir vergeben, wie ich hoffe. Höre mir zu, mein Kind, denn ich werde dir Dinge sagen, von denen du jetzt keine Ahnung hast, die du aber eines Tages verstehen und dann heilig halten wirst.

    Und mit schlichten Worten und in der ergreifenden Rede der lauteren Wahrheit erzählte Paulus von seiner Jugend und den weltbewegenden Ereignissen dieser Zeit, von der Erscheinung Christi und der grausamen Verfolgung des neuen Messias und seiner Anhänger, ohne nur mit einem Worte seine Teilnahme an diesen Verfolgungen zu beschönigen. Er fügte daran den Bericht über seine wunderbare Bekehrung auf dem Wege nach Damaskus, die aus dem pharisäischen, christenhassenden Saulus einen demutvollen, gläubigen Paulus machte.

    Seither, fuhr er begeistert fort, bin ich so feurig in meinem Glauben, wie ich vorher erbittert in meinem Haß gewesen war…“

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